Sep 082019

St. Vitus Altenoythe

1. Die Vitus-Kirche Altenoythe -  ein Überblick

2. Eine Führung in Stichworten

3. In der Vitus-Kirche

4. Die Grabplatte der Anna von Kobrink

5. Ein Gang um die Vitus Kirche

6. Die evangelische Zeit

7. Nachtrag dazu

8. Rätselhafte Inschriften am Kirchturm

9. Altes und Neues von der Vitus-Kirche

10. Seltene Pflanzen auf der Kirchhofsmauer

11. Neue Planze aus der Roten Liste neben der Vitus Kirche

12. Das Kriegsgefangenengrab

13.  Nachtrag Soldatengrab

14. Das älteste Fundstück in der St. Vitus-Kirche

15. Das Sakramentenhäuschen

16. Der Tragaltar

17. St. Vitus Friesoythe

18. Undichtes Portal

19. Der Altenoyther Barockaltar in St. Vitus Löningen

20. Die Kellergrabsteinplatten neben der St.-Vitus-Kirche

21. Die Ähnlichkeit mit dänischen Kirchen; “Comics in der Kirche”

22. Die Altenoyther Kirche im Laufe der Jahrhunderte – Mit Grundrissen und Ansichten

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Auf diesem Foto sind noch Teile der alten Schule, der alten Kirchhofsmauer und der Gaststätte van Uchtrup zu sehen.

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Postkarte Verlag H.B. Schepers, Friesoythe um 1941. Wohl zufällig aus der gleichen Perspektive wie das vorhergehende Bild!

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Foto: Jos. Imsieke, Cloppenburg

Aus “Volkstum und Landschaft” Juni 1936   5. Folge

Einige Jahre zuvor. Wiederum aus fast gleicher Perspektive!

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Foto: Pfarrer Bünger Wettbewerb in “Heimatblätter”  unter der Rubrik “Die Heimat im Bild” (Seite 9). 1929

Kirche efeubewachsen! Heimatblätter, “Zeitschrift des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland”

 

 

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Foto: Harry Hamschmidt, Altenoythe

(aus “Volkstum und Landschaft” Nr. 13  Oktober 1951 Seite 8)

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Foto-Engels Cloppenburg. “Volkstum und Landschaft” vermtl. Juni 1951. Nummer 11.

Zwei ältere Damen in Sonntagstracht vor Portal

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1982 Münsterländische Tageszeitung. Foto H. Strickmann. (Foto lt. Strickmann in NWZ  vom 9. Juni 1990 aus dem Jahre 1920!)

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Bericht Stratmann/Pille 1957!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Kirche 1985 “Volkstum und Landschaft”  Nr.37 Seite 11

 

1. Die St. Vitus-Kirche Altenoythe

 

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St. Vitus mit Pfarrhaus im Hintergrund

Postkarte von1967. “Westdeutsche Luftfoto”, Bremen

 

 

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Pfarrkirche St. Vitus 1966. ( Zurborg, Vechta)

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Foto: Backenköhler, Friesoyther Nachrichten Freitag, 3. Nov. 1978

Foto mit provisorischem Altar (bis 1988, dann Marmoraltar Georg Weber)

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Foto Ostseite (aus Archiv Heinz Strickmann) vor der Renovierung veröffentlicht in MT “Bi us to Hus” vom Samstag den 9. Juni 1990.

1. Die St. Vitus-Kirche Altenoythe

Ein Vorläufer der Vituskirche wurde bereits um das Jahr 800 als Holzkirche an dieser Stelle errichtet. Die Kirche wurde von Visbek aus gegründet.

 

Vögel Kirche20.02.11 058In allen Gemeinden so auch in den Gemeinden der südoldenburgischen Region ist die Kirche von jeher der Mittelpunkt des dörflichen Geschehens und in vielen Fällen die Ursache für die Entstehung eines Dorfes gewesen.

Das ist in Altenoythe nicht anders. Im Gegenteil, man kann davon ausgehen, dass die Kiche- und somit Altenoythe- in den Jahrhunderten um 1000 n. Chr. Mittelpunkt der gesamten Gegend war.

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Jan 162016

Kilometersteine im Oldenburger Land

Kilometersteine (Meilensteine) im Oldenburger Land und andere Randerscheinungen

Bilder zum Vergrößern, Scharfstellen und Aufheben der Verzerrung bitte einmal “Mausklick”  links!

Ein weiterer Bericht von mir : “Meilensteine und Kilometereteineim Oldenburger Land” wurde im Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 2013 abgedruckt.

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Mai 172015

Sagen, Aberglauben, Dönkes und Vertellsel

1. Sagen

2. Vertellsel

3. Spuk und Aberglauben

4. Dönkes

5. Bräuche und Gebräuche

6. Riemels

 

 

1. Sagen

“Einst lebten in unserer Heimat vier Hünen.

Einer in Altenoythe, einer bei der Ziegelei , einer in Bösel bei den Hünensteinen und einer in Thüle. Die Vier hatten einen gemeinesamen Backofen, der bei der Hütte des Thüler Hünen stand.

Für die Feuerung des Ofens kam es zu Zank und Streit . Beim Kampf wurde eine Hüne erschagen.” Soweit die Sage.

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Ludwig Stackerjan “Abergalaube und Sagen aus demHerzogtum Oldenburg” 1867 ( 3 x oben)

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Aus Dit un Dat Nr,: 9 , 1997

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Marianne von Garrel, Dit un Dat Nr.10, 1098 ursprl. aus Volkstum und Landschaft

 

 

2. Vertellsel

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Aus Dit un Dat Nr.13 2001

Erzählt von meinem Vater Hermann Rohjans.

Die Geschichte handelt von einen Schuster Wieborg.

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Aus Dit un Dat Nr. 12 aus dem Jahr 2000.

Berichtet von meinem Vater Hermann Rohjans.

Es handelte sich um die Nachbarn  Möller, Pirgo.

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Aus Dit und Dat Nr. 11 Jahrgang 1999.

Es handelte sich um den “Unkel in Hus” der Familie Fangmann

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Aus Dit un Dat 2003 Nr. 15

Über Probst Otto Jaritz hat Jürgen Schmatloch, Rastede ein eigenes Buch verfasst.

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Aus Dit un dat Nr. 14 Jahrgang 2002

Vertellt  van  Rohjans´s Harm. Dei Handelsmann heet Decker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aus Dit un Dat Nr. 5,  1993

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Erzählt von Hermann Rohjans, aufgeschrieben von Theo Rohjans.

Handlungsort Riege-Wolfstange Block/Kemper. Dit un Dat Nr.5, 1993

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Erzählt von Hermann Rohjans, demnach so passier auf dem Pirgo bei Lena Jan (Tholen).

Aufgeschrieben von Theo Rohjans, Dit un Dat 1999 Heft Nr. 10.

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Erzählt von Gunda Rohjans, aufgeschrieben von Theo Rohjans Heft Nr. 10, 1998

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Van dei Burgfrau un denn Pastor

Dei Burgfrau, Margaretha Speckmann heet sei richtich, was ne geborne Hanneken van Woaterhörn. Sei ha eer Hus kägenöver van Schmeiers, wo vandoage noch dei dicken Eiken stoat.

Sei kunn besünners gaut neien, stricken, häkeln un wat dor als so tauhört.

Sei helpde dormit bi Schmeiers ut und brochde eere Kunst uk dei Kinner in dei ollen Schaule, dei bi dei Kaken stünd, bi. Vandoage se man dor woll technische Lehrerin tau.

Dei Unnericht wutt natürlich up Platt offhoalen.

Over sei wass bekannt dorvör, datt  sei uk düchtich singen un (in dei Upregung) half hochdütsch-half plattdütsch schellen kunn.

Wenn eer eine van dei Kinner tau frech köm, wutt sei grell un röp, ” Scher dich upp denn Flur”.

Eeines Doages köm Pastor Bünger vörbi un was ant Brevier bäen. Seine Hushöllersche was den Dach ant groot Reinemoaken un ha ümm ut sien besde Stoaben verdräben.

Hei ha all ein poar Runnen üm dei Kaken dreit un was doch mit Brevier nich recht wiederkoamen.

Hei was uk nich recht bi dei Soake.

Güstern uppe Jacht was ein dicken Hoasen liek vör üm upsprungen un hei was so verdaddert wän, dat hei vörbischoaten ha. Tau gaue letzt han dei nannern Jögers üm noch as “Lui” veräppelt, weil hei nich ein  Stück schoaten ha,-

As dei Pastor nu bi dei Schaule vörbiköm, was dei Burgfrau jüss mit dei Wichters ant Handarbeien un dorbi düchtich ant singen.

Sei kunn alle twölf Strophen utwendig van “Guter Mond du gehst so stille”. Un wenn sei ers anfungen ha, dann süng sei dei uk kräftich un lut bit tau Ende.

Pator Bünger hörde sick dat ne ganze Tiert an und dann se hei: “Nu weit ick, wo David tau Maue was, as hei se: “Herrgott, wohin muß ich fliehen vor Deinem Zorne!”

Erzählt von Gunda Rohjans, aufgeschrieben von Theo Rohjans,

veröffentlicht in Dit un Dat Nr. 4

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Zum Lesbarmachen bitte anklicken

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Ludwig Strickerjan, Verlag Stalling,Hersg. K. Willoh 1867 (5 x oben)

 3. Spuk und Aberglaube

( zum Vergrößern bitte anklicken)

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Dit un Dat Nr. 7, 1995

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ludwig Strackerjan, Erstausgabe Verlag Stalling. Oldenburg 1867 Hersg.: K. Willoh (5 x oben)

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Dit un Dat Nr. 6 1994

 

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Dit un Dat Nr.2, 1990

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4. Dönkes

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Aus Ludwig Strackerjan “Aberglauben und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg”

Neuausgabe 2014. Herausgegebenvon Karl-Maria Guth Berlin 2014

Original ed. Karl Willoh Oldenburg, Stalling, 1909

 

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Ein Schützenfest-Dönken erzählt von meinem Vater HermannRohjans, von mir 1996 aufgeschrieben.

Der Spruch darunter (aus selbigem Anlaß)  stammt laut Bernd Lücking  (Janbernd) von meinem Großvater Theodor Rohjans

Aus Dit un Dat Nr. 8

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Aus Dit un Dat Nr. 9,

erzählt von Hermann Rohjans von mir aufgeschrieben 1997

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Aus Dit un dat Nr. 7.,

erzählt von Hermann rohjans und von mir aufgeschrieben

 

 

5. Bräuche, Sitten und Gebräuche

Zum Vergrößern mit Linksmaus anklicken

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Ludwig Strickerjan, Verlag Stalling 1867 Hersg. Karl Willoh (4 x oben)

 

6. Riemels

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Vorwort zu Helft Nr. 9 1997

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Nach 10 Jahren als Beisitzer, Schriftführer und Chronikausschußvorsitzender wollte ich eigentlich aufhören.

Ich wurde aber  zum Weitermachen überredet.

Vorwort zum 10-jährigen Bestehen des Heimatvereins. Nr 10 1098

 

 

 

 

 

 

 

Mrz 132015

Wegkreuze und Kluse

 

 

 

 Bilder bitte mit “Linksmaus” anklicken

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Cavens,   Koordinaten:   53° 01´ 27.53″ N

7° 54´ 07.37″ O

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Schulsstraße,  Koordinaten: 53° 02´ 33.46″  N

7° 52´ 39.09″  O

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cavens, Koordinaten: 53°01´48.74″ N

07°54`06.25″ O

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cavens, Koordinaten: 53°02`08.19″N

07°53`57.99″O

 

 

 

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Cavens Ecke Riege-Wolfstange, Koordinaten: 53°02`17.03″N

07°53` 49.43″ O

 

 

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Riege-Wolfstange, Koordinaten 53° 02`41.87″ N

07° 55` 01.71″

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kellerdamm, Koordinaten: 53°02`36.56″

07°52´05.71″

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altenoyther Straße, Pirgo Koordinaten: 53°02´06.26″ N

07°54´06.26″ O

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vitusstraße, Koordinaten: 53°02´01.42″ N

07°52´ 20.11″ O

 

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Riege-Wolfstange, Koordinaten: 53°02´08.90″ N

07° 52´58.46″ O

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Riege-Wolfstange, Koordinaten: 53° 02´12.90″ N

07° 53´ 27.00″ O

 

 

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Steinbergsweg, Wolfstange, Koordinaten: 53° 02´56.81″ N

07° 55´ 48.23″ O

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In den Kämpen, Koordinaten: 53°02´ 38,99″ N

07°52´56.68″ O

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Barmweg, Koordinaten: 53°03´11,21″N

07° 54´ 23,98″ O

 

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Zu den Kämpen, Koordinaten: 53° 02´30.71″ N

07° 53´16.94″ O

 

       Marienkluse

         (aus Dit un Dat 1993, Nr.5)

 

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Marienkluse des Heimatveriens im Bauzustand

 

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Josef Stoff Wolfstange

 

 

 

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Rolfes, Wolfstangerdamm

 

 

 

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Luttmann, Zu den Kämpen

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Tholen/Elsen cke Kellerdamm/Ringstraße

 

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Thieken/Tegeler Rehen

 

 

 

 

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Eggershausen Dorfplatz bei Behnen

Mrz 112015 Tagged with

Altenoyther Pastöre

1. Pastor Schnieders

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Aus “Volkstum und Landschaft” Nr. 57 April 1963

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Clemens Heitmann “Priesterbuch des Offizialatsbezirks Oldenburg”  1. Heft  1981. Druck H.B. Schepers, Friesoythe

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Beitrag von Hauptlehrer Hermann Meyer 1956 posthum in der Beilage der Oldenburger Volkszeitung “Heimatblätter” erschienen

Zum Lesen bitte anklicken.

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Aus Dit un Dat  Nr. 5, 1993.”Pfarrer oder Pfarradministratoren der Pfarre Altenoythe

Zum Vergrößern bitte anklicken

Jan 252015

Natur, Wild und Vogelwelt

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                                                          “Roberto”

 

 1. Schwarzes Reh

2. Langer Winter

3. Frühling zwischen Langemoor und Laheableiter

4. Nilgänse am “Grooten Schloot”

5. Marienkäferplage

6. Die Goldammer

7. Die Schwanzmeisen

8. Jungschwan auf der Lahe

9. Die Uferschnepfe

10. Ein Grünspecht hinterm Haus

11. Die Schafstelze

12 “Die Vögel des Glücks” überwintern in Altenoythe

13. Fuchsausgraben in Wolfstange in den fünfziger Jahren

14. Birkhahn, Korn- und Wiesenweihe im Altenoyther Schlatt. 1960

 

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Zur Vergößerung die Bilder 1 x mit der linken Maustaste anklicken

 

 

1. Schwarzes Reh

Ein Sprung Rehe hielt sich Mitte März auf der Weide südlich vom Langenmoorsdamm in der Nähe des Laheableiters auf.

Mit dabei eine schwarze junge Ricke.

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Schwarze Ricke am Langenmoorsdamm

Schwarzes Rehwild macht nur einen geringen Teil des gesamten Bestandes aus. In Niedersachsen, besonders in moorigen und sumpfigen Gegenden, ist es häufiger anzutreffen als im Süden Deutschlands, wo es fast so selten ist wie weiße Tiere (Albinos und Teilalbinos). Albinos und Teilalbinos sind Farbvarianten, die ihre Ursache in einer spontanen Veränderung der Erbsubstanz d. h. einer Mutation haben.

In sumpfigen und moorigen Gegenden ist diese Mutation„ schwarz“ als Tarnung von Vorteil. Während bei echten Albinos der Farbstoff in Haaren, Schalen, Gehörn und selbst in den Augen fehlt und deshalb diese weißgelblich bzw. weiß sind und die Augen rot erscheinen, sind bei den schwarzen Tieren – auch Schwärzlinge oder Melaniten genannt- alle diese Teile schwarz.

Theo Rohjans   (Dit un Dat 2012)

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Jährling im Bast. Barmweg, Pirgo Februar 2015

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Junge Ricke, neben Meinsens Wald Barmweg

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“Schiebender” älterer Bock, Barmweg Februar 2015 

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Sprung Rehe, Februar 2015

Schwarzer Schwan

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Dieser schwarze Schwan befand sich am Rand einer größeren Gruppe Singschwäne am Weg neben dem Hof Witte am Röbkendamm. Foto Ende Februar 2015.

 2. Langer Winter

Durch den langen Winter war die Natur in diesem Jahr um etliche Wochen „verspätet“.

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Foto: Th. Rohjans

Ein junger Buntspecht kurz vor dem „flügge werden“ wartet vergebens auf die gewohnte Ration Futter und wird von den „Alten“ mit viel Gezeter aus der Höhle gelockt. Die Aufnahme vom 14. Juni 2013 wurde beim Apfelbaum direkt neben der  Hauseinfahrt gemacht.

Theo Rohjans  (Dit un Dat 2013)

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“Ausgewachsener” Buntspecht, Winterfütterung an der Ulme

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Grünspecht im Kirschbaum

 

3. Frühjahr zwischen Langemoor und Laheableiter

 

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Fischreiher (Graureiher) setzt zur Landung am Laheableiter östlich der Altenoyther Straße an.

 

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Singschwäne östlich von Riege- Wolfstange. Im Hintergrund das Lahe-Wehr und der Tattenberg.

 

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Kraniche am Laheableiter westlich der Altenoyther Straße.
Theo Rohjans (Dit un Dat  Nr 24, 2012)

 

 

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Singschwäne im Altenoyther Feld

 

 

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Singschwäne  im Altenoyther Feld

 

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Kraniche in Atenoythe-Edewechterdamm am Genossenschaftsweg

sonntag 10. März 023

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraniche am Laheableiter

 

sonntag 10. März 027

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraniche am Laheableiter

 

 

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Kraniche am Dustmehr

 

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Fischreiher (Graureiher) in Edewechterdamm am Laheableiter

 

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Großer Brachvogel Straße “In den Rehen”

 

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Singschwäne am Langenmoorsdamm

 

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Stockenten am Dustmeer

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Graugänse am Dustmeer

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Ziehende Graugänse über unserem Haus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraniche am Dustmeer

Katze Steine Mond 001

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachbars Katze auf der Lauer

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sonntag 10. März 006

 

 

 

 

 

 

 

Rotkehlchen 19.12. 004 Rotkehlchen 20.02.11 008

 

Rotkehlchen02 015                               Rotkehlchen18.12. 046

Rotkehlchen

 

 

      Blaumeise 20.02.11 004 Blaumeise 20.02.11 040                                                                                                                                                      Blaumeise18.12. 042

Blaumeisen

Buchfink 013       

     Buchfink Weibchenl31.12 002 Buchfinkl31.12 026

 

 

 

Buchfinken

Buntspecht05 230       Buntspecht31.12 061

Buntspecht

Feldsperling 003

 

 

 

 

 

 

Feldsperling

Gartenbaumläufer 20.02.11 001           Gartenbaumläufer31.12 089

Gartenbaumläufer31.12 097

 

 

 

 

 

 

Gartenbaumläufer

Goldammer9.12. 002          Goldammer1 034

Goldammerl31.12 019         Goldammern in Massenl 19.12. 013

Goldammern

Grünfink 25.01.11 066        Grünfink 20.02.11 023

Grünfink31.12 093

 

 

 

 

 

 

Grünfinken

Kleiber01 010         Kleiber01 027

Kleiber-Männchen 05 223

 

 

 

 

 

 

Kleiber

Kohlmeise 20.02.11 045       Kohlmeise l25.01.11 049

Kohlmeise06 005

 

 

 

 

 

 

Kohlmeisen

Rabenkrähe06 008       Rabenkrähel31.12 020

Rabenkrähe

Ringeltaube 001       Ringeltaube31.12 040

Ringeltaube

Türkentaube 004      Türketaube11.1.11 023

Türkentaube

Wanderfalke11.1.11 043

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderfalke

Schwanzmeise25.01.11 051     Schwanzmeisel 19.12. 033

Schwanzmeise 25.01.11 052      Schwanzmeisen 19.12. 019

 

 

 

Schwanzmeisen

Schafstelzen 004

 

 

 

 

 

 

Schafstelze

Sumpfmeise 25.01.11 073      Sumpfmeise 25.01.11 075

Sumpfmeise18.12. 101      Sumpfmeise18.12. 102

Sumpfmeisen

 

801

 

 

 

 

 

 

 

 

Buntspecht im Garten

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Bachstelze im Garten

 

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Grünspecht im Garten

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Rotschwanz (Männchen) im Garten, Zugvogel, Anfang Mai 2015

 

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Feldhase am Kündelweg

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Bisamratte an der Laheableiterbrücke vor Ahrensdorf

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Bisamrattennest (Winterbau) im Dustmeer

 

4. Nilgänse am “Grooten Schloot”

Ende Januar habe ich zwischen Lahe und Laheableiter (Grooten Schloot) ein Nilgans-Paar entdeckt.
Einige Monate später im Mai habe ich das Entenpaar dann ein zweites Mal, diesmal dann nicht weit entfernt davon auf der Lahe gesehen.
Bei Nilgänsen handelt es sich nämlich, anders als der Name vermuten lässt, nicht um Gänse sondern um Enten. Die schönen Tiere sind ursprünglich in Nordafrika, besonders in Ägypten, beheimatet.

 

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 Im zweiten Bild trocknet die Ente ihr Gefieder in der Sonne, auf den anderen beiden Bildern ist der Erpel zu sehen.

Nilgänse wurden bereits vor über 200 Jahren in England ausgesetzt und haben sich dort in freier Natur fleißig vermehrt.
1969 wurden Nilgänse auch in Holland ausgewildert und haben sich dann über den Niederrhein,- möglicherweise durch den Klimawandel begünstigt-, auch in Norddeutschland angesiedelt, so dass sie mittlerweile vereinzelt auch bei uns anzutreffen sind.
Erpel und Ente besitzen beide ein sehr schönes, buntes Gefieder. Nilgänse sind eine der größten und schwersten wildlebenden Entenarten überhaupt.
Sie geben im Flug ein für Enten ungewöhnliches „krk, krk“
von sich.
Wenn man die Nilgänse im Flug sieht, könnte man denken, einen völlig anderen Vogel zu sehen.
Von unten im Flug sind dann nur der dunkle Rumpf und die weißen Flügel zu erkennen, so dass man an einen rein schwarz-weißen Vogel denkt.
Spätestens im nächsten Jahr werden wir sehen, ob die Enten heimisch geworden sind und ob sie sich womöglich vermehrt haben.

Theo Rohjans (Dit un Dat 2008)

 

5. Marienkäferplage

Ende Juli berichteten die Zeitungen von einer Marienkäferplage an Nord- und Ostsee.
Durch ablandigen Wind wurden die Marienkäfer, die sich diesem Jahr stark vermehrt hatten, in riesigen Mengen bis an die Strände geweht. Einzig positiv sei, dass es sich um den europäischen Marienkäfer handelte und die Plage in ein bis zwei Tagen vorüber sei.
Offensichtlich seien die einheimischen Marienkäfer noch nicht überall von den asiatischen Marienkäfern verdrängt worden. Die asiatischen Marienkäfer, ursprünglich in Japan und China beheimatet, waren in den USA als natürlicher Feind der Blattlaus künstlich verbreitet worden und dann von dort auch zu uns gelangt

 

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Die Nahaufnahmen der Marienkäfer wurden mit einer einfachen Medion Kamerea von Aldi gemacht

 

Der asiatische Marienkäfer ist farblich blasser und hat statt sieben bis zu neunzehn schwarze Punkte auf dem Rücken. Fluguntüchtig, wie manchmal zu lesen war, ist er nicht.
Nicht nur an Nord- und Ostsee sondern auch in unseren Gärten nahm der Marienkäfer in diesem Jahr überhand. Während an Nord- und Ostsee aber vom europäischen Marienkäfer die Rede war, hatten wir es hier mit seinem asiatischen Vetter zu tun.
Der einheimische Marienkäfer wird von Gärtnern und Gartenfreunden als nützlich und allgemein als Glücksbringer angesehen. Auf den Fotos ist unschwer zu erkennen, warum der asiatische Marienkäfer nicht sehr beliebt ist. Die Fotos habe ich Mitte August gemacht, als die Plage ja angeblich längst vorbei sein sollte.
Der Käfer macht sich mit Vorliebe über reifes Obst wie z.B. Brombeeren und Mirabellen her. Es bleibt abzuwarten, welche Art Marienkäfer die Oberhand gewinnt. Aber dadurch, dass der asiatische Marienkäfer die größere Auswahl an Fressmöglichkeiten hat, scheint diese Frage wohl schon beantwortet.
So können Eingriffe in die Natur ungeahnte Folgen haben.

Theo Rohjans  (Dit un Dat Nr.21,  2009)

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6. Die Goldammer

Anfang August habe ich im Altenoyther Feld am Almerickenweg dieses auf einem Eichenpfahl sitzende junge Goldammer-Männchen fotografiert.
Goldammern singen oft noch an warmen Tagen im Hochsommer, z.B. auf Pfählen oder Buschspitzen sitzend. Zu dieser Zeit sind die anderen Singvögel längst verstummt.
Der Gesang hört sich an wie „ zizi zizi zih,“ woraus als Eselsbrücke ein „wie, wie hab ich dich lieb“ gemacht wird.

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Die Goldammer ist in den letzten Jahrzehnten infolge der intensiven Landwirtschaft seltener geworden.
Dreschplätze, die früher beliebte Aufenthaltsorte der Goldammer im Winter waren, sind heutzutage so gut wie verschwunden.
Die Goldammer bewohnt offenes Gelände mit Hecken, Büschen und Bäumen, Waldränder und Waldlichtungen. Teilweise bleibt die Goldammer als sogenannter „Teilzieher“ in warmen Wintern bei uns und zieht nicht in ihr Winterquartier, das sich bis in den Mittelmeerraum erstreckt.
Bleibt zu hoffen, dass dieser schöne Vogel nicht weiter zurückgedrängt wird.

Theo Rohjans (Dit un Dat Nr.21, 2009)

 

7. Schwanzmeisen

Der letzte Winter war ungewöhnlich hart und kalt. Von Weihnachten bis Ende März lag fast ununterbrochen Schnee.
So war es nicht verwunderlich, dass auch sonst seltene Gäste die Winterfütterung am Futterhäuschen annahmen.
Die Schwanzmeise zieht außerhalb der Brutzeit in kleinen „Trupps“ übers Land. So ein Trupp hielt sich auch einige Tage an der Futterstelle auf unserer Terrasse auf.
Ihren Namen verdankt die Schwanzmeise dem langen Schwanz, mit dessen Hilfe sie an den äußeren Enden von Zweigen gut balancieren kann. Hier findet sie ihre Nahrung, die hauptsächlich aus Insekten, Blattläusen und deren Eier und Larven besteht.
In Notzeiten verschmäht sie aber, wie man sieht, auch Meisenknödel nicht.

 

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Bei unserer Schwanzmeise mit dem hellgrauen ungezeichneten Kopf handelt es sich um die nordische Unterart „caudatus“

Nachts versammelt sich der Trupp dicht gedrängt auf einem „Schlafzweig“, wobei der Ranghöchste, wie könnte es anders sein, in der warmen Mitte sitzt. Gelegentlich bilden die Schwanzmeisen dabei auch eine Kugel, mit nach außen gerichteten Schwanzenden.
Schwanzmeisen besiedeln vor allem lichte Wälder, Waldränder und Parks mit viel Strauchwerk, wo sie ihr oben geschlossenes eiförmiges Nest aus Moos, Pflanzenwolle und Federn bauen.
Das Gelege besteht in der Regel aus 8-12 am Ende etwas zugespitzten, leicht gesprenkelten Eiern.
Interessanterweise werden die bis zu 12 geschlüpften Jungmeisen von einer ganzen Schar von bis zu acht, mit dem Männchen verwandten Meisen gefüttert
Eine ausgewachsene Schwanzmeise wiegt nur sieben bis zehn Gramm.
Gespannt kann man sein, ob auch in diesem Winter wieder ein Trupp vorbeischaut, denn auch dieses Jahr wird von den Experten wieder ein harter Winter vorausgesagt.

Theo Rohjans (Dit un Dat Nr.22,  2010)

 

8. Jungschwan auf der Lahe

Dieser zutrauliche junge Höckerschwan hatte offensichtlich den Anschluss an seine Artgenossen auf der Rückreise Richtung Norden verloren.

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Das Foto entstand am 2. Januar 2011 an der Lahebrücke in Wolfstange.

Theo Rohjans (Dit un Dat Nr. 22, 2011)

 

9. Die Uferschnepfe
Das Foto der Uferschnepfe im Winterkleid (Schlichtkleid) wurde Ende März am Langenmoorsdamm am Laheableiter gemacht. Die Uferschnepfe ist in Deutschland ein seltener Brutvogel. Sein Verbreitungsgebiet ist in Deutschland auf den Küstenstreifen und das norddeutsche Tiefland begrenzt. Im Flug ist die Uferschnepfe an ihren weißen Flügelstreifen und ihren weißen Schwanzfedern mit dem schwarzen Rand zu erkennen. Sie hält sich am liebsten an Flussläufen, auf Feuchtwiesen, in Moor- und Überschwemmungsgebieten oder im Wattenmeer auf. Als Zugvogel verbringt die Uferschnepfe den Winter in Südeuropa und Afrika. In Island ist nachgewiesen worden, dass die Paare zeitgleich zurückkommen, obwohl die Partner hunderte Kilometer voneinander entfernt überwinterten.

 

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Foto: Th. Rohjans
Die Uferschnepfe erreicht eine Flügelspannweite von 75 cm. Uferschnepfen brüten in kleinen Gruppen von 2-20 Paaren. Im Verbund können sie sich besser gegen Greifvögel wehren. Die Uferschnepfe kann bis zu 18 Jahre alt werden.
                                                                                            Theo Rohjans  (Dit un Dat Nr. 26, 2014)

 

 

 

10. Ein Grünspecht hinterm Haus.

Der Grünspecht ist der seltenere Verwandte des Buntspechts. Er ernährt im Gegensatz zum Buntspecht, der durch sein Trommeln
mit dem Schnabel an morschen Bäumen und Ästen Käferlarven usw. hervorholt, überwiegend von Ameisen.
Er hält sich gern in Parks und Grünflächen am Erdboden auf und traut sich, wie man hier sieht, sogar an Wohnhäuser heran.

 

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Foto: Theo Rohjans
Der Grünspecht ist leicht an seinem olivgrünen Gefieder zu erkennen. Männchen wie Weibchen haben eine rote „Haube“. Das Männchen ist an seinem roten „ Bartstreifen“, das vom Auge bis zum Halsgefieder reicht, zu erkennen.

Theo Rohjans

 

11. Die Schafstelze

 

Wer zu Fuß über den Esch geht , wird sie vielleicht schon einmal beobachtet haben: die Schafstelze . Sie fliegt gelegentlich in wippendem Flug am Wegrand eine kurze Strecke vor dem Wanderer oder Radfahrer her.
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Die Schafstelze in einer Maisreihe auf dem hohen Esch und in einer Eberesche am Ende der Straße „In den Rehen“
Die Schafstelze fällt wegen ihrer knallgelben Unterseite auf und ist ansonsten der Bachstelze, ihrer etwas größeren Verwandten, sehr ähnlich, hat aber einen etwas kürzeren Schwanz als diese.
Sie hält sich gerne auf Feldern und – wie der Name schon sagt – in der Nähe von Weidevieh auf.

Theo Rohjans

 

12. „Vögel des Glücks“ überwintern in Altenoythe

 

Während man in den vergangenen Jahren, wie auch in diesem Jahr, schon mal Singschwäne bei der Rast auf ihrem Flug Richtung Süden beobachten konnte (siehe auch Heft Nr.15 Seite 45) so überwinterte der seltene Kranich, auch „Vogel des Glücks“ genannt, in diesem Winter in Altenoythe.

Ein Zug von 30 Kranichen hielt sich dank der ungewöhnlich milden Witterung an verschiedenen Stellen in Altenoythe in den Rehen, am Röbkendamm , in den Allmericken, in der Nähe der Lahe und im Kündel auf.

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Kraniche und Zwergschwäne am Röbkendamm in der Nähe des Hofes Witte
Kraniche sind reine Pflanzenfresser, also keine Fischräuber(!) und können daher bei schneefreien Wiesen und Äckern, besonders aber auf abgeernteten Maisfeldern, bei milder Witterung genügend Körner und sonstige Nahrung finden.

Leicht sind die Kraniche nicht zu fotografieren.
Sie sind scheu und halten sich wegen ihres flachen und schwerfälligen Abfluges immer einige hundert Meter vom nächsten Waldrand, von Straßen, Bäumen und Baumreihen entfernt auf.
Wir hoffen, dass die gefiederten Gäste zumindest als Durchreisende in diesem Winter wieder in Altenoythe zu Besuch erscheinen.

Theo Rohjans (Dit un Dat 2007)

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2012 – ein Steinpilzjahr

13. Fuchsausgraben in den fünfziger Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

14. Birkhahn, Korn-und Wiesenweihe im Altenoyther Schlatt. 1960

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Lokale Tageszeitung (MT od. NWZ), 5. oder 6. Juli 1960

 

Jan 252015

Schulchronik Hohefeld von Lehrer Böckmann

 

Die Schulchronik von Lehrer Böckmann

Anfang des Jahres fand ich bei der Durchsicht alter Unterlagen meiner Mutter,
die selbst lange Jahre als Hauptlehrerin an der Schule in Hohefeld tätig war, die sechzehn Seiten umfassende, in (deutscher) Sütterlinschrift verfasste Schulchronik von Haupt-
schullehrer Josef Böckmann.
Josef Böckmann wurde am 24.01.1899 in Ehrendorf, Gemeinde Lohne geboren.
Er besuchte von 1913 bis 1917 das Lehrerseminar in Vechta.
Die Prüfung bestand er nach Ende des ersten Weltkrieges im Jahre 1919.
Im Jahre 1924 übernahm er die Hauptlehrerstelle in Hohefeld.
Zuvor war er als Lehrer in Benstrup, Ellerbrock und Bakum tätig gewesen.
Böckmann starb am 16. Juli 1935 bei einem Motorradunfall.
Die Chronik endet mitten im Satz und wird in dem gleichen Heft von Lehrer Lammers weitergeführt.
Der Text wurde wortwörtlich in Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung, Abkürzungen Punkt- und Kommasetzung usw. übernommen.

Theo Rohjans
Die Schulchronik der Schule in Hohefeld
aufgestellt von  Lehrer Böckmann
im Mai 1932
Die Schule in Hohefeld

Die Überlastung der zweiklassigen Schule in Altenoythe und weite Schulwege der Kinder von Pirgo und Wolfstange (bis zu 1 Stunde) mögen die Veranlassung zum Bau der heutigen einklassigen Schule gewesen sein. Die Bauerschaft Hohefeld kam als Bauort in Frage, weil er der Mittelpunkt von dem neu gegründeten Schulbezirk war. Zur Schulacht gehörten Hohefeld, Wolfstange, Pirgo, Cavens und ein Teil von Kämpe. Der Wasserlauf von der Cavens bei Voßberg vorbei über die Straße nach Cloppenburg weiter ins Altenoyther-Feld bildeten die Grenze.
Am 7. Mai 1911 wurde der Betrieb in der heutigen Schule eröffnet, nachdem man den Bau des Klassenzimmers und der Dienstwohnung im Sommer 1910 zum größten Teil beendet hatte. Die Kinderzahl betrug gleich am 1. Tage 60.
Herr Moisset, bis dahin Lehrer an der Unterklasse in Altenoythe wurde zum Hauptlehrer der Schule in Hohefeld ernannt. Er war hier mit einigen Unterbrechungen während der Kriegszeit tätig bis zum Herbst 1924. Vertreter in der Kriegszeit waren Herr Lehrer Kallage, jetzt Steinfeld, Fräulein Hilferich, Oldenburg und Fräulein Ostendorf, jetzt Frau Rohe, Angelbeck. Während einer Krankheit des Hauptlehrers verwaltete Kollege Nienaber, jetzt Delmenhorst, die Stelle.
Außerdem hatte Hauptlehrer Brörmann Altenoythe, jetzt AD in Lohne in den Kriegsjahren für längere Zeit den Unterricht mit übernommen.
Leider war beim Bau der Schule ein großer Fehler unterlaufen. Entweder hätte die Schule als einklassige Schule zwischen Pirgo und Wolfstange errichtet werden müssen mit der Schulacht Pirgo und Wolfstange oder an der jetzigen Stelle gleich als zweiklassige. Die Kinderzahl stieg gleich in den ersten Jahren bis zu 100. Zur Entlastung der Schule wurden die Kinder aus den Kämpen nach Altenoythe umgeschult und in Altenoythe die 3. Klasse eingerichtet. Aber das brachte für die hiesige Schule keine fühlbare Entlastung. Die Kinderzahl hielt sich immer noch zwischen 80 und 90. Nach vieler Mühe wurde dann endlich der Bau einer zweiten Klasse beschlossen. Das ganze Material wurde unentgeltlich von der Schulacht angefahren. Soeben sollte der Bau beginnen, da traf der Schule ein harter Schlag: Beamtenabbau und damit Stellenabbau. Das Katholische Oberschulkollegium erließ sofort eine Verfügung, daß der Bau einzustellen sei. Die schulfreundliche Gemeinde hatte in wenigen Tagen den Bauplatz rein.
Das Material war verkauft, es gab ja Millionen im Jahre 1923. Die Kinder von Cavens wurden auch nach Altenoythe umgeschult, noch blieben 67 Kinder in Hohefeld. Zu spät kam die Einsicht beim Oberschulkollegium. Zwar wurde die Verfügung zur Einstellung des Baus zurückgenommen, aber die Gemeinde war nicht wieder zu bewegen.
Im Herbst 1924 wurde Hauptlehrer Mosisset zum Hauptlehrer der Schule in Friesoythe ernannt. Sein Nachfolger wurde Hauptlehrer Böckmann.
Bei meinem Antritt fand ich eine überfüllte Klasse, 67 Kinder, die Zahl stieg dazu von Jahr zu Jahr, eine leere Kalkgrube und Steinbrocken von dem vor Jahresfrist angefahrenen Steinmaterial. Dazu gab Herr Rehling vom Oberschulkollegium mir den ehrenwerten Auftrag: Bauen Sie bald die zweite Klasse! Die Kinderzahl war bald auf 70 gestiegen. Alles war für die Einrichtung der zweiten Klasse, nur nicht der Pastor, der Gemeindevorsteher und der Gemeinderat. Wie nun? Mit dem Pastor und dem Gemeindevorsteher musste man sich schon abfinden, aber der Gemeinderat musste ein anderes Gesicht haben. Die nächste neue Gemeinderatswahl sollte es bringen. Zwar war es nicht leicht, doch es glückte. Von 9 zu wählen Mitgliedern hatte die Schulacht Hohefeld allein 6. Damit war der Bau der Klasse gesichert. Einstimmig konnte so gar beschlossen werden, das war im Januar 1931. Die Zeichnung war bereits im Juli 1930 eingereicht. Jetzt wurden Steine gekauft. Und wieder erlebten wir das seltsame Schauspiel. In 14 Tagen schafften die Schulacht zum zweiten Male unentgeltlich 40 000 an Ort und Stelle. Kies wurde nun ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Kalk wurde auch von der Schulacht herbeigeschafft und gelöscht. Der größte Gegner der Schule war jetzt Herr Amtshauptmann Theilen, Friesoythe.
Sparen war seine Parole. Nach seiner Ansicht genügten die von der Regierung bewilligten 30% nicht zum bauen. Eine neue Eingabe ging zur Regierung. Und endlich, 50 % wurden bewilligt, der Bau wurde ausgeschrieben. Eben sollte er vergeben werden, da schlug 1932 das System Brüning alles wieder entzwei. So war alle Hoffnung wieder umsonst. Zwar war Ostern 1931 die zweite Lehrkraft erschienen, aber ihr Unterrichtsraum fehlte. Mit verkürztem Unterricht, die Oberklasse vormittags, die Unterklasse nachmittags musste gearbeitet werden. Von Ostern 1931 bis zum Herbst desselben Jahres unterrichtete an der Unterklasse Fräulein Hackmann, jetzt Bösel, dann wurde Lehrer Löwe Nachfolger bis zum
(Hier brachen mitten im Satz die Aufzeichnungen des Hauptlehrers Böckmann ab. Der Tod riß letzteren plötzlich mitten aus seiner Arbeit. Fortsetzung durch G. Lammers.)
Herbst des Jahrs 1933. Herr Löwe wohnte in Friesoythe und fuhr nachmittags zum Unterrichte mit dem Rade nach hier.
Im Herbst des Jahres 1933 wurde Lehrer Löwe von hier nach Garrel versetzt, wo er bald darauf heiratete. Von Einswarden nach Hohefeld versetzt, wurde ich Löwes Nachfolger.
Der neue Gemeindevorsteher Liborius Schmidt aus Bösel und der Gemeinderat gingen gemeinsam ans Werk. Mein Hauptlehrer aber war der Mann, der mit nimmer ermüdender Kraft die Sache immer wieder vorwärts trieb. Im Herbst 1934 wurde endlich der Bau vergeben. Die Maurerarbeiten erhielt Wilf. Macke, Friesoythe, der auch an der Musterschule in Neu-Arenburg mitgearbeitet hatte. Die Zimmerarbeit führte Brinkmann, Bösel, die Dachdeckerei Kühen, Friesoythe. Die Tischlerarbeiten führte Aug. Cloppenburg, Altenoythe aus, die Klempnerarbeiten Runde, Bösel und die Malerei Pankratz, Friesoythe. Gleich am nächsten Morgen nach der Vergebung der Arbeiten waren die Maurer hier, schlugen den steinernen Giebel ein und mauerten das Fundament. Nun musste notgedrungen die Arbeit weiter, da sonst Regen und Schnee beim alten Schulgebäude zu großem Schaden angerichtet hätten.
Der Bauplatz war bereits vor 3 Jahren zurechtgemacht worden, und seit der Zeit standen auch die Steine hier und saß der Kalk in der Grube. Bei der feierlichen Grundsteinlegung wurde eine von Hauptl. Böckmann verfasste Urkunde am Eingang zur Nebenlehrerwohnung ins Mauerwerk versenkt. Die Urkunde schildert die aus derselben Feder in dieses Buch eingetragene Geschichte der Schule. In 14 Tagen war das Mauerwerk hoch. Als der Rohbau fertig war, kam Herr Staatsminister Pauly im Beisein der Herren Oberbaurat Westschläger, Amtshauptmann Münzebrock, Schulrat Dr. Kohnen, Kreisleiter Meyer, Gemeindevorsteher Schmidt und Fraktionsführer Mecking zur Besichtigung nach hier. Der Herr Minister war im allgemeinen mit der Bauausführung einverstanden, rügte nur einige Kleinigkeiten am Mauerwerk. Von hier aus fuhren die Herren weiter zur Schuleinweihung in Thüle.
Auf eigene Verantwortung ließen wir vom langen Schulflur das Lehrmittelzimmer abtrennen und dort wie auch im neuen Klassenzimmer einen Wandschrank versehen.
So mussten wir wohl oder übel zu zwei neuen Schränken kommen, die wir sonst höchstwahrscheinlich nicht bekommen hätten.
Schulrat Dr. Kohnen hatte im Januar 1934 alle kathol. Kollegen des alten Amtes Friesoythe zu einer Besichtigung der Neu-Arenburger Schule eingeladen. Dort kam man zu der Erkenntnis, dass in eine moderne Schule nicht mehr Bänke sondern Tische und Stühle gehören. So wurden auch für Hohefeld Tische und Stühle vorgesehen. Die Tische lieferte die Firma Kamp, Bochum, Stühle der Drechsler Pankratz, Friesoythe. Ostern 1935 wurde die neue Klasse bezogen. Die Kinder der Bauernschaften Cavens und Kämpe wurden nach Hohefeld überwiesen.
Sehr entgegenkommend war der nunmehr Bürgermeister gewordene Gemeindevorsteher Schmidt bei der Einrichtung der Wohnung für den zweiten Lehrer. Die Möbel lieferte Peter Wegmann, Altenoythe. Eine derartig gute Junggesellenwohnung wie hier ist augenblicklich hier in der ganzen Umgebung nicht zu finden. Als Mitte Mai 1935 die Möbel eintrafen, waren zufällig vier jungen Kollegen aus der Nachbarschaft bei mir zu Besuch, dass dieselben tatkräfig mit anfassen und wir die neue Bude feierlich und gründlich auf ihre „ Brauchbarkeit“ untersuchten ist wohl selbstverständlich. Die Miete wurde auf 12 RM pro Monat festgesetzt.
Es kamen die Sommerferien. Ich zog mit dem Jungvolk ins Zeltlager nach Visbek. Am Dienstag, dem 16. Juli um 15 Uhr wurde ich plötzlich recht stürmisch ans Telefon gerufen. Fast wäre ich zusammengesunken, als mir mitgeteilt wurde: Vor einer Stunde ist der Hauptlehrer Josef Böckmann in Friesoythe tödlich mit dem Motorrade gestürzt. Sofort fuhr ein Kamerad mich mit dem Auto des Jungbannführers zur Unglücksstätte bei der Amtsrichterwohnung in Friesoythe.
Schreckliche Blutspuren waren zu sehen. Mit der rechten Fußroste und dem Lenker hatte Hauptl. Böckmann in voller Fahrt einen Mast der elektr. Leitung gerammt und war nach Aussage des einzigen Augenzeugen (Gärtner Wreesmann) sich mehrmals überschlagend über zehn Meter weit hingeschleudert. Dr. Heiß und Vikar Hörstmann waren in einigen Mitnuten zur Stelle. Als die letzten Pulsschläge zuckten, konnte ihm der Geistliche in höchster Eile noch die hl. Ölung spenden. Kalt und bleich lag die Leiche des teuren Toten im Leichenhause, als ich nachmittags nun etwa 7 Uhr ihn wiedersah. An zwei Stellen klaffte eine entsetzliche Wunde im Schädel. Langsam sickerte noch das Blut aus dem Munde. Es ist nicht zu beschreiben, wie entsetzlich dieser Schlag auf alle, die Böckmann gekannt, besonders aber auf seine arme Frau gewirkt hat. Herzzerreißende Bilder des Jammers habe ich in diesen Tagen gesehen.
Am Mittwochabend wurde die Leiche im Leichenhause aufgebahrt, und am folgenden Morgen ging ich nach der hl. Messe mit den Kindern unserer Schule zur Leiche unseres lieben Lehrers und Freundes. Ich glaube, es war kein Auge trocken, als wir ihm zum letzten Male ins Antlitz schauten. Still und tief erschüttert gingen wir wieder nach Hause, nun ergreifend wahr des Heilandes Wort verstehend: “Seid bereit, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde!“

Hier enden die Aufzeichnungen der Lehrer Böckmann und Lammers.

Übertragen von

Theo Rohjans

Jan 242015

Altenoythe – Die Bedeutung des Ortsnamens

1. Die Bedeutung des Ortsnamens Altenoythe

2. Zeitungsartikel von 1985 zu dem Thema

 

 

1. Die Bedeutung des Ortsnamens Altenoythe
Am 20. Oktober letzten Jahres hielt Professor Jürgen Udolf, Leipzig, im Radio auf „NDR 1 Niedersachsen“ einen Vortrag, in dem er die Bedeutung des Namens Altenoythe bzw.Friesoythe erklärte.
Bei Karl Willoh in „Geschichte der Katholischen Pfarreien im Herzogtum Oldenburg“ heißt es „Ursprünglich lesen wir oidi (1014), oita (1238), oite, Oyte. Später nach Entstehen der Burg und Stadt Friesoythe Oldenoythe.“
1402/03 wird unser Ort erstmals mit dem Zusatz Olden –geführt. Bis ins 16. Jahrhundert war aber der Name Oythe noch für beide „Ortsteile“ gebräuchlich.
1644 heißt es auf der Umschrift der neugegossenen Glocke „Kobrinck auff Oldenoyta.“
Professor Udolf führte in seinem Vortrag „oythe“ auf das Mittelhochdeutsche ouwe, o(i)e, o, oge mit der Bedeutung als „Land am Wasser, kleine Insel“ (wie in Langeoog) mit dem altsächsischen Wortanhang “iti“ zurück. Nach seiner Meinung trifft diese Erklärung auch für die anderen Orte gleichen Namens wie Oythe bei Vechta und Oyten bei Bremen zu.
Die Erklärung erscheint aber nicht einleuchtend, da wir uns weder am Wasser noch auf einer Insel befinden!
Eine sumpfige bzw. moorige Umgebung trifft aber für viele Orte hierzulande zu und wäre kein besonderes Merkmal, um einen Ort zu bezeichnen.
Das hervorstechende Merkmal unseres Ortes dagegen war und ist auch heute noch, wegen seiner ungewöhnlichen Höhe und Ausdehnung, der „hohe Esch.“
Ein Blick in ein althochdeutsches Wörterbuch (Köbler, Gerhard Althochdeutsches Wörterbuch) führt da weiter:
(h)o(h)ida = Höhe, Anhöhe
Es ist also anzunehmen, dass der schon in prähistorischer Zeit besiedelte Esch (“Heidenfriedhof”) für die Namensgebung unseres Ortes verantwortlich ist.
Theo Rohjans  (Dit un Dat Nr. 25, 2013)

2. Ortsnamen nach Landwirtschaftsrat H. Schulte

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Aus “Volkstum und Landschaft” Nr.37   13. Februar 1985

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